Formiertechnik Holzer Ass

Arbeitssicherheit beim Formieren

Arbeitssicherheit beim Formieren

Wir empfehlen zum Formieren/Wurzelschutz keine brennbaren Gase zu verwenden.

Brennbare Gasgemische sind dann gegeben, wenn der Anteil des Wasserstoffes in der Luft zwischen 4 und 75 Vol. % liegt. Bei Schweißarbeiten an Großrohren und Behältern kann es bei diesem Mischungsverhältnis zu folgenschweren Verpuffungen kommen.

Für Formiergase über 10 Vol. % Wasserstoffanteilen schreibt die EN 439 (Ersatz für DIN 32526) Abfackeln vor. Dieses ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Da die Wasserstoff-Flamme bei Tageslicht kaum sichtbar erscheint, sind Verbrennungen nicht auszuschließen. Die von uns verwendeten Dichtmaterialien halten auch hohen, indirekten Temperatureinwirkungen stand.

Offene Flammen mit sehr hohen Temperaturen zerstören diese Materialien. Bei Schweißarbeiten mit Schutzgas in Großrohren, Behältern und in engen Räumen wird die Atemluft und damit auch der Sauerstoff verdrängt. Für zusätzliche Frischluftzufuhr muss gesorgt werden. Das Mitführen eines Sauerstoff-Messgerätes wird dringend empfohlen.

Wie bei allen unseren Schutzgassystemen weisen wir darauf hin, dass keine brennbaren Schutzgase eingesetzt werden dürfen!

Gasgemische mit mehr als 8% Wasserstoffanteil (H2 ) sind entflammbar!
Es besteht Verbrennungs- und Verpuffungsgefahr!
Die von uns hergestellten Materialien halten einer angegebenen Temperatur von 300 ºC stand.
Diese können aber Schaden nehmen, wenn Sie direkt der offenen Flamme ausgesetzt werden.

Sie benötigen ein Formiersystem?

Wir finden das ideale System für Ihre Anwendung!

Tel: +43 (0) 7673 / 4467
office@holzer-ass.at